Windsurfen im Gargano (I) (Samstag, 18.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 15 – 23 Grad / Wind: 3 – 5 Bf. (O, SO)
Hilfe die Bayern kommen, rette sich wer kann! Weil die Baden-Württemberger gleichzeitig im Anrollen sind, ist der Ansturm dieses Jahr doppelt so schlimm. Michael und Silvie haben sich mit ihrer Familie bereits am frühen Morgen eine Parzelle gesichert. Dass so viel Ware in einem einzigen Caravan Platz findet, ist immer wieder erstaunlich ;-)


Der Wind lässt lange auf sich warten. Um die Mittagszeit weht zwar ein leichter Südostwind durch die Bucht, aber dieser reicht nur für grosse 21-m2-Kites aus, und auch diese haben Probleme, die Höhe zu halten.

Lediglich die Stand-Up-Paddler haben mit der Restwelle von gestern ihren Spass.

Wir, Rolf Lothar, Anita und ich, spazieren derweil am Strand entlang auf die Südseite unserer Bucht und genehmigen uns auf der Terrasse des Strandrestaurants einen Cappuccino ;-)

Die Aussicht auf die Bucht und das nahe Trabucco ist herrlich.



Erst um drei Uhr beginnt der Wind allmählich zuzulegen. Die ersten Kiter und Surfer sind bereits im Gleiten, als wir zum Campingplatz zurückkehren.



Ursprünglich waren 4 bis 5 Beauforts vorhergesagt. Leider verharrt der Wind bei 3 bis 4 Beauforts, so dass auch wir heute um die grossen Bretter und Segel nicht herum kommen. Bedauerlicherweise stürze ich (Heinz) beim ersten Sprung so unglücklich auf den Mast, dass ich mir eine Muskelprellung am Oberschenkel zuziehe. Nach einer Stunde steure ich das Ufer an. Surfen mit Schmerzen macht eben keinen Spass. Zufälligerweise dreht der Wind nach Südost und wird dadurch böiger und schwächer. So fällt mir das Aufhören etwas leichter ;-) Nota bene: Am Abend erreicht der Wind dann doch noch die prognostizierten 4 bis 5 Beauforts, so viel zu “Windguru” und Co.
WEB-Cams in unserer Bucht “Santa Maria di Merino”
Beim Campingplatz “Cala Azzurra” im südlichen Teil der Bucht befindet sich seit 1999 das “Kite- und Windsurfcenter Italy”. Auf ihrer Homepage www.garganosurf.com sind unter anderem auch zwei WEB-Cams mit Fotoarchiv zu finden, die in Echtzeit einen grossen Teil unseres Strandes abdecken. Auch eine Realtime Windanzeige, sowie Wind- und Wetterprognosen sind Bestandteile des WEB-Auftritts.
Fotos des Tages: Besonders attraktiv fürs Auge ist die Farbkombination Blau-Rot-Grün.



Windsurfen im Gargano (I) (Sonntag, 19.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 19,5 – 28 Grad / Wind: 3 – 5 Bf. (SO, S, SW, W)
Eine Muskelprellung am Oberschenkel ist nicht nur schmerzhaft. Sie ist vor allem eine langwierige Verletzung, die über Wochen verheilen muss. Beides wirkt nicht gerade erheiternd auf mich (Heinz). Windsurfen ist vorerst gestrichen, für wie lange, wird sich zeigen. So oder so ist für die nächsten Tage UHU-Urlaub angesagt (UHU: Schweizerdeutsch = ums Hus umä). Wir hoffen sehr, dass wir nächste Woche trotzdem wenigstens unsere geplanten Rollerausflüge in die Tat umsetzen können.
Im Laufe des gestrigen Tages bis in den Abend hinein sind weitere Pfingsturlauber eingetroffen, so dass der Campingplatz nun weitgehend belegt ist. Selbst auf den hintersten Parzellen stehen die Wohnmobile dicht an dicht. Ein kleiner Trost für Spätankömmlinge (z. B. Moni und Max ;-): Ein paar Restparzellen im mittleren Bereich sind gleichwohl noch frei ;-)





Nach einem Warmstart mit 19,5 Grad Celsius am frühen Morgen erscheinen die 28 Grad Tageshöchsttemperatur nur folgerichtig. Wir geniessen das wunderschöne Wetter und das “Dolce far niente” an diesem bisher heissesten Tag des Jahres.
Am mittleren Nachmittag weht zeitweise ein kräftiger Südwind mit bis zu 5 Beauforts durch unsere Bucht. Trotz ablandigem Wind hält dies etliche Windsurfer nicht von ihrem geliebten Sport ab. Flachwasserfahren macht durchaus Spass, nur ist es hier wesentlich gefährlicher, als am “Mar Menor” in Südspanien, wo wir uns im Winterhalbjahr aufhalten. Erst einmal droht hier beim Abtreiben das offene Meer und andererseits weht der Wind infolge der Hügel und Gebäude aus dieser Richtung bedeutend unregelmässiger und böiger. Wir sichten sogar einen Surfer, der lediglich in Badehose und ohne Schwimmweste unterwegs ist (siehe 8. der folgenden Fotos). Sollte die Seerettung diesen Surfer auffischen, würde dies hier in Italien bei dieser offensichtlichen Grobfahrlässigkeit ziemlich teuer werden, selbst wenn er nicht in unmittelbare Seenot gerät.
Nachfolgend ein paar Impressionen des heutigen Tages (15 Fotos).
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Foto des Tages: Unsere Segel können mit ausdrücklicher Genehmigung der Campingplatz-Leitung innerhalb vier Parzellen aufgehängt werden, da der offizielle Platz dafür beim Südeingang längst überfüllt und für die Surfer auf der Nordseite ausserdem nicht praktikabel ist.

Ginsterfahrt nach Vico del Gargano (I) (Montag, 20.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 16,5 – 23 Grad / Wind: 2 – 4 Bf. (O)
Wir geniessen die herrliche Morgenstimmung in “Vieste” bei einem Cappuccino mit Brioche ;-) Die festlichen Girlanden vom “Festa Santa Maria die Merino” stehen immer noch. Die Italiener lassen sich mit dem Abbrechen Zeit, obwohl das nächste Fest des “Sant’Antonio” bereits vor der Türe steht.

Als wir vom Einkaufen zurückkehren sind schon die ersten Surfer und Kiter auf dem Wasser. Gegen Mittag nimmt die Windstärke allerdings wieder von 3 bis 4 auf 2 bis 3 Beauforts ab. Wir warten den Nachmittag ab, wo der Ostwind wiederum zunehmen soll. Da die Heilung meiner Muskelprellung gute Fortschritte macht, bin ich guten Mutes, bald wieder auf dem Surfbrett zu stehen. Für heute überlasse ich vorerst Anita das Revier.
Immer mehr wird unserer Strand mit Sonnenschirmen und Liegestühlen zugebaut. Im Juni wird für uns nur noch einen enge Gasse übrigbleiben. Es wird immer schwieriger, um mit dem Surfzeugs ans Wasser zu kommen. Die Kiter werden es sodann noch lästiger empfinden, da sie zum Auslegen der Kites mit den langen Leinen relativ viel Platz benötigen.


Um halb zwei Uhr weht immer noch kein surfbarer Wind. Wir entschliessen uns für eine Ginsterfahrt über den “Foresta Umbra” nach “Vico del Gargano”. Mit vier Rollern fahren wir los. Zusammen mit Rolf, Christoph, Helga, Peter und Lothar geniessen wir die wunderschöne Fahrt durch den blühenden, duftenden Ginster.


Die Sicht auf “Peschici” und auch “Vico” ist heute besonders gut.


Die Berghänge sind in Gelb getaucht. Die Ginsterstäucher stehen nun in voller Blüte.


Nach zwei Fotostopps geht’s weiter nach “Vico”.

Auf die inzwischen vertraute Cappuccino-Pause bei der “Bar Gelateria Pasticceria Pizzicato” freuen wir uns alle :-)


Als wir auf dem Campingplatz eintrudeln, sind ein paar wenige Surfer und Kiter am herumdümpeln. Wir haben offenbar nichts versäumt.


Fotos des Tages: Abendliches Volleyball Spiel am Strand.




Rollerausflug nach Monte Sant’Angelo (I) (Dienstag, 21.5.2013)
Wetter: sehr schön, bewölkt, Regen / Temp.: 16 – 23 Grad / Wind: 1 – 3 Bf. (O)
Ein Tag ohne nennenswerten Wind und schönem Wetter ist prädestiniert für einen Tagesausflug nach “Monte Sant’Angelo”. Zusammen mit Lothar, Edeltraud und Udo fahren wir mit unseren Rollern um halb zehn Uhr los. Zunächst erklimmen wir den “Foresta Umbra”. Beim Wildgehege legen wir einen ersten Halt ein, denn “Gani”, abgeleitet von “Gargano”, wie der Hund von Edeltraud und Udo heisst, muss mal Pipi machen ;-) Wir schauen derweil nach dem Rotwild aus, welches sich an einem sonnigen Plätzchen versammelt hat.



Die Fahrt durch den ausgedehnten “Foresta Umbra” und die anschliessende Hochebene haben wir schon etliche Male unternommen. Bevor wir ins Tal “Valle Carbonara” vor “Monte Sant’Angelo” hinunterfahren, legen wir einen Fotohalt ein.

Das auf einer Kammlage erbaute Dorf zeichnet sich bereits am Horizont ab.

Auch hier sind die ganzen Berghänge, wie bei unserer gestrigen Ginsterfahrt, von blühenden Ginstersträuchern überzogen. “Monte Sant’Angelo” ist im Jahr 2011 ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen worden. An Touristen mangelt es dem bekannten Pilgerort nicht. Wir haben das sehenswerte Dorf mit der berühmten Grottenkirche schon mehrere Male beschrieben und fassen die Eindrücke unseres heutigen Besuchs kurzerhand in einer Fotogalerie zusammen (22 Fotos).
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Auf eine besondere Neuigkeit möchten wir trotzdem noch hinweisen. Bisher haben wir unseren Cappuccino immer in dieser “Trattoria, Pizzeria, Bar, Paninoteca” getrunken, obwohl der Preis mit EUR 1.50 eher hoch ist.

Nun verlangen sie für das An-den-Tisch-bringen nochmals zusätzliche EUR 0.50, das heisst insgesamt EUR 2.00 pro Tasse. Dabei ist der Café nicht mal besonders gut, wird ohne Wasser und Keks serviert, was bei anderen Cafeterias durchaus üblich ist. So geht das nicht.
Zufälligerweise entdecken wir in der Nähe der Grottenkirche ein neues vorbildlich geführtes Lokal.

Das moderne Lokal “Bar Ristorante Cibus” verfügt über eine Eisdiele, eine Cafeteria, ein Esslokal im ersten Obergeschoss und eine grosszügige Aussichtsterrasse. Der Cappuccino kostet hier lediglich EUR 1.30 und schmeckt erst noch besser. Auch das Eis ist eine Empfehlung wert. Zudem ist die Bedienung angenehm freundlich.




Um die Mittagszeit fahren wir weiter über die fantastische Serpentinenstrasse an die Küste. Auch hier liegt ein durchdringender Duft der Ginstersträucher in der Luft. Wir geniessen diese attraktivste Teilstrecke unseres Ausflugs in vollen Zügen.




Das Mittagessen nehmen wir üblicherweise im bevorzugten Restaurant mit attraktiver Aussichtsterrasse an der Küstenstrasse nach “Mattinata” ein.





Udo zeigt uns eine neue Verbindungsstrasse, die früher eine Naturstrasse war und nun mit einem Teerbelag versehen ist. Diese führt direkt von der Küstenstrasse zur alten Hauptstrasse zwischen “Mattinata” und “Vieste” hoch. An einer Feldweggabelung legen wir eine kurze Pause ein um die herrliche Aussicht zu geniessen.


Die grünen Punkte auf dem Foto sind nicht etwa Pflanzen, sondern Glasscherben, die hier zu Tausenden herumliegen. Sogar die Wiese ist davon übersäht (ohne weiteren Kommentar).

Auf der Rückfahrt überzieht sich der Himmel immer mehr mit Wolken. Für den Abend ist leichter Regen vorhergesagt. Wir nehmen es gelassen, denn wir erlebten heute einen wundervollen und kurzweiligen Tag.
Windsurfen im Gargano (I) (Mittwoch, 22.5.2013)
Wetter: bewölkt, heiter, Gewitter / Temp.: 16 – 23 Grad / Wind: 3 – 5 Bf. (O)
Von Afrika her zieht eine Warmfront in Richtung Süditalien. Schon in der Nacht regnet es zeitweise. Der Vormittag verläuft dagegen noch recht sonnig. Erst um elf Uhr künden dunkle Wolken am Horizont ein Gewitter an, welches in der Folge für eine kräftige Wagenwäsche sorgt. Das Campingleben wird empfindlich gestört. Alle verkriechen sich in ihre mobile Behausung.
Um die Mittagszeit ist der ganze Spuk vorbei, und die Sonne lässt die Lufttemperatur innert kurzer Zeit auf die prognostizierten 22 Grad hochklettern. Ein auf 2 bis 3 Beauforts auffrischender Ostwind treibt viele Pfingstferiensurfer und Kiter aufs Wasser, obwohl der Wind nur grenzwertig und für grosses Material fahrbar ist (auf dem Foto Klaus Jocham mit 8.0 m2 Segel).


In der Ferne ertönt Donnergrollen. Die nächste Wetterfront steht bereits in den Startlöchern. Wir trinken unseren Cappuccino zusammen mit Lothar in der wind- und wettergeschützten “Cafeteria Terrazza” und schauen den zahlreichen Windsuchenden vergnügt zu. Trotzdem bietet der heutige Tag ein eher flaues Kontrastprogramm zum gestrigen wunderschönen Ausflugstag ;-) Für morgen sagen die Meteorologen leider nochmals Regen voraus.
Um fünf Uhr reisst der Himmel auf. Vom Gewitter rollt eine gleichmässige, etwa ein Meter hohe, lange Welle heran und dazu bläst zunächst ein Ostwind mit 2 bis 3 Beauforts. Im Nu ist die Bucht voll von Surfern und Kitern. Im nördlichen Teil der Bucht vergnügen sich die Wellenreiter mit den überraschend hohen Wasserwalzen die auf den Strand zu rollen. Nachfolgend ein paar Impressionen der unverhofften Bedingungen (11 Fotos).
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Erst um sieben Uhr legt der Wind zu und erreicht zirka 5 Beauforts. Für Yogi und ein paar weitere Surfer und Kiter ist es offenbar nicht zu spät. Sie geniessen den tollen Wind und die mittlerweile eineinhalb Meter hohe Welle. Wir sitzen bereits in der “Pizzeria Terrazza”, wo wir seit Jahren nicht zu Gast mehr waren. Die Wartsaal-Atmosphäre hat uns damals nicht behagt. Zusammen mit Rolf, Christoph und Lothar wollen wir heute Abend das Lokal mal testen. Wir sind wieder mal die ersten Gäste.

Doch dies soll nicht lange so bleiben. Etliche Tische sind schon vorreserviert. Wir sind überrascht vom gemütlichen Ambiente. Auch die Pizzen schmecken hervorragend. Lediglich bei der Bruschetta und beim Hauswein müssen wir kleine Abstriche machen; der Toast ist etwas angebrannt und der Wein zu kalt und herb.


Auch die Bedienung ist freundlich und aufmerksam, so weit dies zu zweit bei so vielen Tischen überhaupt möglich ist. Inzwischen ist das Lokal nämlich voll belegt.


Die Gelati genehmigen wir uns selbstverständlich in der “Pasticceria Terrazza” im Erdgeschoss ;-)
Windsurfen im Gargano (I) (Donnerstag, 23.5.2013)
Wetter: Regnerisch, heiter, bewölkt / Temp.: 16,5 – 21 Grad / Wind: 2 – 7 Bf. (W)
Nach einer verregneten Nacht folgt heute ein ebensolcher Tag. Immerhin bleiben die Temperaturen mit 21 Grad im angenehmen Bereich und der Regen fällt marginal aus. Dazu gibt es früh morgens kräftigen, aber nicht sehr konstanten Westwind mit 5 bis 7 Beauforts. Mal sehen, wie viele Surfer es durch die massive Brandung schaffen. Wir lassen uns derweil gemütlich in unserem “Elchi” nieder und widmen uns sinnvolleren Tätigkeiten.
Als wir Mitte Vormittag einen Augenschein am Strand nehmen haben sich schon viele Schaulustige versammelt, die den wenigen Surfern und Kitern bei ihrem Kampf mit den Urgewalten zuschauen.



Schleuderstürze sind bei den spitzen Wellen vorprogrammiert.

Der Wind hat mittlerweile stark nachgelassen und ist infolge der ablandigen Windrichtung auch sehr böig geworden. Andererseits hat die Wellenhöhe die Zweimetergrenze erreicht, alles in allem ziemlich schwierige Bedingungen, um die starke Brandung zu überwinden.



Sogar Klaus Jocham, der ausgezeichnet surft, hat seine Schwierigkeiten mit den suboptimalen Surfbedingungen. Eine Stand-up-Paddlerin versucht ebenfalls ihr Glück. Wenigstens benötigt sie für ihre Sportart keinen Wind. Die nachfolgenden Fotos in einer Galerie zusammengestellt geben einen kleinen Eindruck der schwierigen Bedingungen (16 Fotos).
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Um die Mittagszeit setzt sich immer mehr die Sonne durch. Der Wind bleibt trotzdem grenzwertig und lässt nicht mal in der Welle Surfspass aufkommen. Es sind denn auch nur wenige Surfer in der Bucht zu sehen; für Kiter reicht der Wind gar nicht.



Wir schauen dem Treiben von der gut besuchten “Cafeteria Terrazza” aus zu.

Letzte Woche haben sie mit einem Bagger den üppigen Sand vor der Cafeteria aus uns unerklärlichen Gründen entfernt. Bei dem hohen Wellengang greift nun jede Flut genau in diese künstlich geschaffene Lücke und trägt weiteren Sand ins Meer.

Demnächst wird das Wasser am Eingang zur Cafeteria enden. Das Beach-Volley-Feld können sie geradewegs vergessen. Wie kann man nur so unüberlegt handeln. Dabei sollten die Italiener an die Tücken des Meeres doch gewöhnt sein.
Das erfreuliche Ereignis des Tages:
Wir haben eben unsere beiden mit Musik hinterlegten, animierten Dia-Shows unserer letztjährigen Dänemark- und Südschweden-Reisen fertiggestellt.
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Dänemark

Südschweden

Interessierte können sich bei uns diese fotografischen Köstlichkeiten in HD -Qualität gerne abends bei einem Glas Wein, Bier oder Mineralwasser verinnerlichen. Selbstverständlich stehen auf Wunsch auch die Dia-Show unserer Neuseeland-, Australien-, Thailand- und Griechenland-Reisen bereit. Dazu wird ein einziger Abend aber kaum ausreichen ;-)
Neuseeland und Australien

Was in unserer Sammlung zurzeit noch fehlt, ist die Dia-Show unserer Ostkanada-Reise im 2011. Dazu benötigen wir freilich noch ein paar weitere Regentage ;-)
Windsurfen im Gargano (I) (Freitag, 24.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 14 – 25 Grad / Wind: 4 – 7 (8) Bf. (W)
Schon am Vormittag beginnt ein kräftiger, aber böiger Westwind zu wehen. Aus dieser Richtung wird aus topographischen Gründen nie ein guter Surfwind werden. Die Kiter bleiben aus Sicherheitsgründen sowieso aussen vor, denn total ablandiger Wind ist für sie tabu. Das wunderschöne Wetter treibt die Temperaturen heute bis auf komfortable 25 Grad hoch. Das Kontrastprogramm: Bei uns zuhause liegen die Temperaturen momentan um den Nullpunkt und es schneit ;-)
Statt zu Surfen entschliessen wir uns einen Strandspaziergang zur Molinella-Bucht zu unternehmen. Kurz vor Mittag machen wir uns zusammen mit Lothar auf den Weg. Die sechs Kilometer schaffen wir locker in einer Stunde inklusive Fotostops. Die kleine Bucht von “Molinella” liegt heute zum Surfen noch ungünstiger, als unser Küstenabschnitt. Trotzdem versucht ein einzelner Surfer sein Glück und gerät prompt in Seenot. Mit jedem Schlag wird er weiter vom Strand weggetragen und auf dem offenen Meer weht der Wind noch weitaus stärker. Wir warten das Ende des Trauerspiels nicht ab, sondern machen uns nach einem Cappuccino auf den Rückweg. Die folgende Fotogalerie gibt einen kleinen Eindruck unserer bereits vertrauten Wanderung (24 Fotos).
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In unserer Bucht herrscht inzwischen am Strand und auch auf dem Wasser Hochbetrieb. Ob Windsurfen bei solch böigen Bedingungen Spass, bleibt zu bezweifeln ;-)





Gegen Abend legt der ablandige Wind nochmals zu und erreicht 6 bis 7 Beauforts, in Böen 8. Nun wird’s allmählich gefährlich, denn bei diesen Windstärken hätte ein Materialbruch verheerende Konsequenzen. Auf unserem Abendspaziergang erfahren wir, dass tatsächlich ein Windsurfer immer noch vermisst wird und die Seerettung nach ihm sucht. Derjenige war durchaus nicht der Einzige Surfer, der heute in Seenot geraten ist. Wie wir erst später erfahren, wurden Dutzende Surfer von Motorbooten reingezogen. Sie haben die schwierigen Verhältnisse offenbar unterschätzt oder waren schlichtweg leichtsinnig. Bei einer Windsurf- und Kite-Schulung lernt man ausdrücklich, dass ablandige Winde, vor allem am offenen Meer lebensgefährlich sein können. Warum dennoch so viele unterwegs gewesen sind, ist uns ein Rätsel. Womöglich hat der uns Menschen immer noch innewohnende Herdentrieb dazu beigetragen.