Verfasst von: A&H | 25.05.2013

Aufenthalt im Gargano VII (mit Elchi)

Windsurfen im Gargano (I) (Samstag, 25.5.2013)
Wetter: sehr schön, bewölkt / Temp.: 16 – 22 Grad / Wind: 4 – 6 Bf. (W)

Der heutige Prachttag beginnt wiederum mit wolkenlosem Himmel und kräftigem Westwind. Diese Windrichtung ist für den Gargano absolut untypisch. In all den Jahren hatten wir nur ausnahmsweise mal Wind aus dieser Richtung. Offenbar hat die durch die Erderwärmung veränderte Laufbahn der Hoch- und Tiefdruckgebiete auch die tollen Surfwinde durcheinander gebracht. Auch für morgen ist wieder Westwind prognostiziert. Erst am Montag soll der Wind sodann auf Ost drehen, sich dabei allerdings auf nur noch 3 Beauforts abschwächen. So viel zum momentanen Surfwind am Gargano ;-)

Mit dem Roller fahren wir nach “Vieste” um ein paar Besorgungen zu tätigen.
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Wir erinnern uns, der Samstag war und ist immer noch unser Haupteinkaufstag. Gewisse Gewohnheiten legt man eben auch auf Reisen nicht ab ;-) Ein Rundgang durch die sehenswerte Altstadt steht ebenfalls auf unserem Tagesprogramm.
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Auch am Südstrand von “Vieste” wird eifrig Strandpflege betrieben.
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Im Juni reisen nämlich die Italiener bereits in Scharen an. Der Monat August ist längst nicht mehr der grosse Ferienmonat, wo die Einheimischen früher ausschliesslich um den “Ferragosto” herum ihren Urlaub planten. “Ferragosto” (Festtag des Augustus) wird in Italien der Feiertag bezeichnet, der auf den 15. August fällt. Er wird auch in vielen, mehrheitlich katholischen Staaten als “Mariä Himmelfahrt” gleichfalls am 15. August gefeiert. Er gilt als einer der wichtigsten kirchlichen und familiären Feiertage Italiens. Dieser Zeitraum ist fast wie staatlich angeordnete Ferienzeit zu betrachten. Beinahe das gesamte bürokratische und wirtschaftliche Leben Italiens kommt zum Erliegen.

Heute ist auf dem Wasser weitaus weniger Betrieb als gestern. Dennoch nutzen ein paar Surfer und Kiter trotz roter Fahne den böigen ablandigen Wind. Wenn man das Rettungsboot gleich dabei hat, kann dies ja noch angehen. Ansonsten sollte man wenigstens besorgt sein das richtige Material zu wählen und nur mit warmem Neoprenanzug und Schwimmweste loszufahren.
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Auf unserem Uferspaziergang zum “Baia dei Lombardi” auf die Nordseite unserer Bucht beobachten wir mit Sorge den desolaten Zustand im Küstenabschnitt beim Camping “Umbramare”.
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Hier ist bald einmal kein Durchkommen mehr, von Windsurfen, Kiten und Sonnenbaden ganz zu schweigen.
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Nach dem Abendessen gibt’s wieder mal ein Eis bei der “Cafeteria Terrazza” ;-) Am Strand tummeln sich immer noch spielende Kinder und ein letzter einsamer Surfer steuert das Ufer an.
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Fotos des Tages: Blühende Kakteen
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Windsurfen im Gargano (I) (Sonntag, 26.5.2013)
Wetter: sehr schön, bewölkt / Temp.: 14– 20 Grad / Wind: 4 – 6 Bf. (W, NW)

Währenddessen zuhause immer noch frostiges, winterliches Wetter herrscht (Tagestemperaturen von 2 bis 6 Grad), fühlen wir uns im sonnenverwöhnten Gargano pudelwohl. Zudem soll es heute endlich mal wieder surfbaren Wind aus Nordwest geben, so weit man den Prognosen der Meteorologen vertrauen darf. Unter strahlend blauem Himmel absolvieren wir unser Strand-Jogging. Ein noch frischer, zurzeit noch ablandiger Westwind weht mit zirka 4 bis 6 Beauforts übers Meer. Der steckenweise starke Gegenwind macht uns ganz schön zu schaffen.

Wir können bereits vor acht Uhr einen ersten windhungrigen Windsurfer ausmachen. Was wir absolut nicht begreifen können, ist die erstaunliche Tatsache, dass dieser junge Mann geradezu leichtsinnig ohne Neoprenanzug unterwegs und lediglich mit einer Schwimmweste bekleidet ist. Was geht bloss in solchen Menschen vor? Bei solchen Windstärken und morgendlichen Temperaturen um die 15 Grad kühlt ein menschlicher Körper innert kurzer Zeit aus, umsomehr als das Meer zurzeit höchstens 20 Grad warm ist. Der Windchill (gefühlte Kälte) beträgt bei 5 bis 6 Bf. nur zirka 6 Grad. Schon ein kleiner Materialschaden kann den Jüngling in Lebensgefahr bringen, denn dieser fährt obendrein noch so  weit hinaus, so dass man ihn kaum noch erkennen kann.

Verfasst von: A&H | 18.05.2013

Aufenthalt im Gargano VI (mit Elchi)

Windsurfen im Gargano (I) (Samstag, 18.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 15 – 23 Grad / Wind: 3 – 5 Bf. (O, SO)

Hilfe die Bayern kommen, rette sich wer kann! Weil die Baden-Württemberger gleichzeitig im Anrollen sind, ist der Ansturm dieses Jahr doppelt so schlimm. Michael und Silvie haben sich mit ihrer Familie bereits am frühen Morgen eine Parzelle gesichert. Dass so viel Ware in einem einzigen Caravan Platz findet, ist immer wieder erstaunlich ;-)
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Der Wind lässt lange auf sich warten. Um die Mittagszeit weht zwar ein leichter Südostwind durch die Bucht, aber dieser reicht nur für grosse 21-m2-Kites aus, und auch diese haben Probleme, die Höhe zu halten.
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Lediglich die Stand-Up-Paddler haben mit der Restwelle von gestern ihren Spass.
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Wir, Rolf Lothar, Anita und ich, spazieren derweil am Strand entlang auf die Südseite unserer Bucht und genehmigen uns auf der Terrasse des Strandrestaurants einen Cappuccino ;-)
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Die Aussicht auf die Bucht und das nahe Trabucco ist herrlich.
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Erst um drei Uhr beginnt der Wind allmählich zuzulegen. Die ersten Kiter und Surfer sind bereits im Gleiten, als wir zum Campingplatz zurückkehren.
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Ursprünglich waren 4 bis 5 Beauforts vorhergesagt. Leider verharrt der Wind bei 3 bis 4 Beauforts, so dass auch wir heute um die grossen Bretter und Segel nicht herum kommen. Bedauerlicherweise stürze ich (Heinz) beim ersten Sprung so unglücklich auf den Mast, dass ich mir eine Muskelprellung am Oberschenkel zuziehe. Nach einer Stunde steure ich das Ufer an. Surfen mit Schmerzen macht eben keinen Spass. Zufälligerweise dreht der Wind nach Südost und wird dadurch böiger und schwächer. So fällt mir das Aufhören etwas leichter ;-) Nota bene: Am Abend erreicht der Wind dann doch noch die prognostizierten 4 bis 5 Beauforts, so viel zu “Windguru” und Co.

WEB-Cams in unserer Bucht “Santa Maria di Merino”
Beim Campingplatz “Cala Azzurra” im südlichen Teil der Bucht befindet sich seit 1999 das “Kite- und Windsurfcenter Italy”. Auf ihrer Homepage www.garganosurf.com  sind unter anderem auch zwei WEB-Cams mit Fotoarchiv zu finden, die in Echtzeit einen grossen Teil unseres Strandes abdecken. Auch eine Realtime Windanzeige, sowie Wind- und Wetterprognosen sind Bestandteile des WEB-Auftritts.

Fotos des Tages: Besonders attraktiv fürs Auge ist die Farbkombination Blau-Rot-Grün.
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Windsurfen im Gargano (I) (Sonntag, 19.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 19,5 – 28 Grad / Wind: 3 – 5 Bf. (SO, S, SW, W)

Eine Muskelprellung am Oberschenkel ist nicht nur schmerzhaft. Sie ist vor allem eine langwierige Verletzung, die über Wochen verheilen muss. Beides wirkt nicht gerade erheiternd auf mich (Heinz). Windsurfen ist vorerst gestrichen, für wie lange, wird sich zeigen. So oder so ist für die nächsten Tage UHU-Urlaub angesagt (UHU: Schweizerdeutsch = ums Hus umä). Wir hoffen sehr, dass wir nächste Woche trotzdem wenigstens unsere geplanten Rollerausflüge in die Tat umsetzen können.

Im Laufe des gestrigen Tages bis in den Abend hinein sind weitere Pfingsturlauber eingetroffen, so dass der Campingplatz nun weitgehend belegt ist. Selbst auf den hintersten Parzellen stehen die Wohnmobile dicht an dicht. Ein kleiner Trost für Spätankömmlinge (z. B. Moni und Max ;-): Ein paar Restparzellen im mittleren Bereich sind gleichwohl noch frei ;-)
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Nach einem Warmstart mit 19,5 Grad Celsius am frühen Morgen erscheinen die 28 Grad Tageshöchsttemperatur nur folgerichtig. Wir geniessen das wunderschöne Wetter und das “Dolce far niente” an diesem bisher heissesten Tag des Jahres.

Am mittleren Nachmittag weht zeitweise ein kräftiger Südwind mit bis zu 5 Beauforts durch unsere Bucht. Trotz ablandigem Wind hält dies etliche Windsurfer nicht von ihrem geliebten Sport ab. Flachwasserfahren macht durchaus Spass, nur ist es hier wesentlich gefährlicher, als am “Mar Menor” in Südspanien, wo wir uns im Winterhalbjahr aufhalten. Erst einmal droht hier beim Abtreiben das offene Meer und andererseits weht der Wind infolge der Hügel und Gebäude aus dieser Richtung bedeutend unregelmässiger und böiger. Wir sichten sogar einen Surfer, der lediglich in Badehose und ohne Schwimmweste unterwegs ist (siehe 8. der folgenden Fotos). Sollte die Seerettung diesen Surfer auffischen, würde dies hier in Italien bei dieser offensichtlichen Grobfahrlässigkeit ziemlich teuer werden, selbst wenn er nicht in unmittelbare Seenot gerät.

Nachfolgend ein paar Impressionen des heutigen Tages (15 Fotos).
Zur Vergrösserung der Fotos einfach draufklicken und los geht’s…

Foto des Tages: Unsere Segel können mit ausdrücklicher Genehmigung der Campingplatz-Leitung innerhalb vier Parzellen aufgehängt werden, da der offizielle Platz dafür beim Südeingang längst überfüllt und für die Surfer auf der Nordseite ausserdem nicht praktikabel ist.
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Ginsterfahrt nach Vico del Gargano (I) (Montag, 20.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 16,5 – 23 Grad / Wind: 2 – 4 Bf. (O)

Wir geniessen die herrliche Morgenstimmung in “Vieste” bei einem Cappuccino mit Brioche ;-) Die festlichen Girlanden vom “Festa Santa Maria die Merino” stehen immer noch. Die Italiener lassen sich mit dem Abbrechen Zeit, obwohl das nächste Fest des “Sant’Antonio” bereits vor der Türe steht.
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Als wir vom Einkaufen zurückkehren sind schon die ersten Surfer und Kiter auf dem Wasser. Gegen Mittag nimmt die Windstärke allerdings wieder von 3 bis 4 auf 2 bis 3 Beauforts ab. Wir warten den Nachmittag ab, wo der Ostwind wiederum zunehmen soll. Da die Heilung meiner Muskelprellung gute Fortschritte macht, bin ich guten Mutes, bald wieder auf dem Surfbrett zu stehen. Für heute überlasse ich vorerst Anita das Revier.

Immer mehr wird unserer Strand mit Sonnenschirmen und Liegestühlen zugebaut. Im Juni wird für uns nur noch einen enge Gasse übrigbleiben. Es wird immer schwieriger, um mit dem Surfzeugs ans Wasser zu kommen. Die Kiter werden es sodann noch lästiger empfinden, da sie zum Auslegen der Kites mit den langen Leinen relativ viel Platz benötigen.
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Um halb zwei Uhr weht immer noch kein surfbarer Wind. Wir entschliessen uns für eine Ginsterfahrt über den “Foresta Umbra” nach “Vico del Gargano”. Mit vier Rollern fahren wir los. Zusammen mit Rolf, Christoph, Helga, Peter und Lothar geniessen wir die wunderschöne Fahrt durch den blühenden, duftenden Ginster.
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Die Sicht auf “Peschici” und auch “Vico” ist heute besonders gut.
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Die Berghänge sind in Gelb getaucht. Die Ginsterstäucher stehen nun in voller Blüte.
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Nach zwei Fotostopps geht’s weiter nach “Vico”.
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Auf die inzwischen vertraute Cappuccino-Pause bei der “Bar Gelateria Pasticceria Pizzicato” freuen wir uns alle :-)
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Als wir auf dem Campingplatz eintrudeln, sind ein paar wenige Surfer und Kiter am herumdümpeln. Wir haben offenbar nichts versäumt.
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Fotos des Tages: Abendliches Volleyball Spiel am Strand.
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Rollerausflug nach Monte Sant’Angelo (I) (Dienstag, 21.5.2013)
Wetter: sehr schön, bewölkt, Regen / Temp.: 16 – 23 Grad / Wind: 1 – 3 Bf. (O)

Ein Tag ohne nennenswerten Wind und schönem Wetter ist prädestiniert für einen Tagesausflug nach “Monte Sant’Angelo”. Zusammen mit Lothar, Edeltraud und Udo fahren wir mit unseren Rollern um halb zehn Uhr los. Zunächst erklimmen wir den “Foresta Umbra”. Beim Wildgehege legen wir einen ersten Halt ein, denn “Gani”, abgeleitet von “Gargano”, wie der Hund von Edeltraud und Udo heisst, muss mal Pipi machen ;-) Wir schauen derweil nach dem Rotwild aus, welches sich an einem sonnigen Plätzchen versammelt hat.
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Die Fahrt durch den ausgedehnten “Foresta Umbra” und die anschliessende Hochebene haben wir schon etliche Male unternommen. Bevor wir ins Tal “Valle Carbonara” vor “Monte Sant’Angelo” hinunterfahren, legen wir einen Fotohalt ein.
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Das auf einer Kammlage erbaute Dorf zeichnet sich bereits am Horizont ab.
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Auch hier sind die ganzen Berghänge, wie bei unserer gestrigen Ginsterfahrt, von blühenden Ginstersträuchern überzogen. “Monte Sant’Angelo” ist im Jahr 2011 ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen worden. An Touristen mangelt es dem bekannten Pilgerort nicht. Wir haben das sehenswerte Dorf mit der berühmten Grottenkirche schon mehrere Male beschrieben und fassen die Eindrücke unseres heutigen Besuchs kurzerhand in einer Fotogalerie zusammen (22 Fotos).

Zur Vergrösserung der Fotos einfach draufklicken und los geht’s…

Auf eine besondere Neuigkeit möchten wir trotzdem noch hinweisen. Bisher haben wir unseren Cappuccino immer in dieser “Trattoria, Pizzeria, Bar, Paninoteca” getrunken, obwohl der Preis mit EUR 1.50 eher hoch ist.
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Nun verlangen sie für das An-den-Tisch-bringen nochmals zusätzliche EUR 0.50, das heisst insgesamt EUR 2.00 pro Tasse. Dabei ist der Café nicht mal besonders gut, wird ohne Wasser und Keks serviert, was bei anderen Cafeterias durchaus üblich ist. So geht das nicht.

Zufälligerweise entdecken wir in der Nähe der Grottenkirche ein neues vorbildlich geführtes Lokal.
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Das moderne Lokal “Bar Ristorante Cibus” verfügt über eine Eisdiele, eine Cafeteria, ein Esslokal im ersten Obergeschoss und eine grosszügige Aussichtsterrasse. Der Cappuccino kostet hier lediglich EUR 1.30 und schmeckt erst noch besser. Auch das Eis ist eine Empfehlung wert. Zudem ist die Bedienung angenehm freundlich.
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Um die Mittagszeit fahren wir weiter über die fantastische Serpentinenstrasse an die Küste. Auch hier liegt ein durchdringender Duft der Ginstersträucher in der Luft. Wir geniessen diese attraktivste Teilstrecke unseres Ausflugs in vollen Zügen.
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Das Mittagessen nehmen wir üblicherweise im bevorzugten Restaurant mit attraktiver Aussichtsterrasse an der Küstenstrasse nach “Mattinata” ein.
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Udo zeigt uns eine neue Verbindungsstrasse, die früher eine Naturstrasse war und nun mit einem Teerbelag versehen ist. Diese führt direkt von der Küstenstrasse zur alten Hauptstrasse zwischen “Mattinata” und “Vieste” hoch. An einer Feldweggabelung legen wir eine kurze Pause ein um die herrliche Aussicht zu geniessen.
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Die grünen Punkte auf dem Foto sind nicht etwa Pflanzen, sondern Glasscherben, die hier zu Tausenden herumliegen. Sogar die Wiese ist davon übersäht (ohne weiteren Kommentar).
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Auf der Rückfahrt überzieht sich der Himmel immer mehr mit Wolken. Für den Abend ist leichter Regen vorhergesagt. Wir nehmen es gelassen, denn wir erlebten heute einen wundervollen und kurzweiligen Tag.

Windsurfen im Gargano (I) (Mittwoch, 22.5.2013)
Wetter: bewölkt, heiter, Gewitter / Temp.: 16 – 23 Grad / Wind: 3 – 5 Bf. (O)

Von Afrika her zieht eine Warmfront in Richtung Süditalien. Schon in der Nacht regnet es zeitweise. Der Vormittag verläuft dagegen noch recht sonnig. Erst um elf Uhr künden dunkle Wolken am Horizont ein Gewitter an, welches in der Folge für eine kräftige Wagenwäsche sorgt. Das Campingleben wird empfindlich gestört. Alle verkriechen sich in ihre mobile Behausung.

Um die Mittagszeit ist der ganze Spuk vorbei, und die Sonne lässt die Lufttemperatur innert kurzer Zeit auf die prognostizierten 22 Grad hochklettern. Ein auf 2 bis 3 Beauforts auffrischender Ostwind treibt viele Pfingstferiensurfer und Kiter aufs Wasser, obwohl der Wind nur grenzwertig und für grosses Material fahrbar ist (auf dem Foto Klaus Jocham mit 8.0 m2 Segel).
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In der Ferne ertönt Donnergrollen. Die nächste Wetterfront steht bereits in den Startlöchern. Wir trinken unseren Cappuccino zusammen mit Lothar in der wind- und wettergeschützten “Cafeteria Terrazza” und schauen den zahlreichen Windsuchenden vergnügt zu. Trotzdem bietet der heutige Tag ein eher flaues Kontrastprogramm zum gestrigen wunderschönen Ausflugstag ;-) Für morgen sagen die Meteorologen leider nochmals Regen voraus.

Um fünf Uhr reisst der Himmel auf. Vom Gewitter rollt eine gleichmässige, etwa ein Meter hohe, lange Welle heran und dazu bläst zunächst ein Ostwind mit 2 bis 3 Beauforts. Im Nu ist die Bucht voll von Surfern und Kitern. Im nördlichen Teil der Bucht vergnügen sich die Wellenreiter mit den überraschend hohen Wasserwalzen die auf den Strand zu rollen. Nachfolgend ein paar Impressionen der unverhofften Bedingungen (11 Fotos).

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Erst um sieben Uhr legt der Wind zu und erreicht zirka 5 Beauforts. Für Yogi und ein paar weitere Surfer und Kiter ist es offenbar nicht zu spät. Sie geniessen den tollen Wind und die mittlerweile eineinhalb Meter hohe Welle. Wir sitzen bereits in der “Pizzeria Terrazza”, wo wir seit Jahren nicht zu Gast mehr waren. Die Wartsaal-Atmosphäre hat uns damals nicht behagt. Zusammen mit Rolf, Christoph und Lothar wollen wir heute Abend das Lokal mal testen. Wir sind wieder mal die ersten Gäste.
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Doch dies soll nicht lange so bleiben. Etliche Tische sind schon vorreserviert. Wir sind überrascht vom gemütlichen Ambiente. Auch die Pizzen schmecken hervorragend. Lediglich bei der Bruschetta und beim Hauswein müssen wir kleine Abstriche machen; der Toast ist etwas angebrannt und der Wein zu kalt und herb.
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Auch die Bedienung ist freundlich und aufmerksam, so weit dies zu zweit bei so vielen Tischen überhaupt möglich ist. Inzwischen ist das Lokal nämlich voll belegt.
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Die Gelati genehmigen wir uns selbstverständlich in der “Pasticceria Terrazza” im Erdgeschoss ;-)

Windsurfen im Gargano (I) (Donnerstag, 23.5.2013)
Wetter: Regnerisch, heiter, bewölkt / Temp.: 16,5 – 21 Grad / Wind: 2 – 7 Bf. (W)

Nach einer verregneten Nacht folgt heute ein ebensolcher Tag. Immerhin bleiben die Temperaturen mit 21 Grad im angenehmen Bereich und der Regen fällt marginal aus. Dazu gibt es früh morgens kräftigen, aber nicht sehr konstanten Westwind mit 5 bis 7 Beauforts. Mal sehen, wie viele Surfer es durch die massive Brandung schaffen. Wir lassen uns derweil gemütlich in unserem “Elchi” nieder und widmen uns sinnvolleren Tätigkeiten.

Als wir Mitte Vormittag einen Augenschein am Strand nehmen haben sich schon viele Schaulustige versammelt, die den wenigen Surfern und Kitern bei ihrem Kampf mit den Urgewalten zuschauen.
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Schleuderstürze sind bei den spitzen Wellen vorprogrammiert.
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Der Wind hat mittlerweile stark nachgelassen und ist infolge der ablandigen Windrichtung auch sehr böig geworden. Andererseits hat die Wellenhöhe die Zweimetergrenze erreicht, alles in allem ziemlich schwierige Bedingungen, um die starke Brandung zu überwinden.
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Sogar Klaus Jocham, der ausgezeichnet surft, hat seine Schwierigkeiten mit den suboptimalen Surfbedingungen. Eine Stand-up-Paddlerin versucht ebenfalls ihr Glück. Wenigstens benötigt sie für ihre Sportart keinen Wind. Die nachfolgenden Fotos in einer Galerie zusammengestellt geben einen kleinen Eindruck der schwierigen Bedingungen (16 Fotos).

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Um die Mittagszeit setzt sich immer mehr die Sonne durch. Der Wind bleibt trotzdem grenzwertig und lässt nicht mal in der Welle Surfspass aufkommen. Es sind denn auch nur wenige Surfer in der Bucht zu sehen; für Kiter reicht der Wind gar nicht.
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Wir schauen dem Treiben von der gut besuchten “Cafeteria Terrazza” aus zu.
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Letzte Woche haben sie mit einem Bagger den üppigen Sand vor der Cafeteria aus uns unerklärlichen Gründen entfernt. Bei dem hohen Wellengang greift nun jede Flut genau in diese künstlich geschaffene Lücke und trägt weiteren Sand ins Meer.
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Demnächst wird das Wasser am Eingang zur Cafeteria enden. Das Beach-Volley-Feld können sie geradewegs vergessen. Wie kann man nur so unüberlegt handeln. Dabei sollten die Italiener an die Tücken des Meeres doch gewöhnt sein.

Das erfreuliche Ereignis des Tages:
Wir haben eben unsere beiden mit Musik hinterlegten, animierten Dia-Shows unserer letztjährigen Dänemark- und Südschweden-Reisen fertiggestellt.

Zur Vergrösserung der Fotos einfach draufklicken…
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Interessierte können sich bei uns diese fotografischen Köstlichkeiten in HD -Qualität gerne abends bei einem Glas Wein, Bier oder Mineralwasser verinnerlichen. Selbstverständlich stehen auf Wunsch auch die Dia-Show unserer Neuseeland-, Australien-, Thailand- und Griechenland-Reisen bereit. Dazu wird ein einziger Abend aber kaum ausreichen ;-)

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Was in unserer Sammlung zurzeit noch fehlt, ist die Dia-Show unserer Ostkanada-Reise im 2011. Dazu benötigen wir freilich noch ein paar weitere Regentage ;-)

Windsurfen im Gargano (I) (Freitag, 24.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 14 – 25 Grad / Wind: 4 – 7 (8) Bf. (W)

Schon am Vormittag beginnt ein kräftiger, aber böiger Westwind zu wehen. Aus dieser Richtung wird aus topographischen Gründen nie ein guter Surfwind werden. Die Kiter bleiben aus Sicherheitsgründen sowieso aussen vor, denn total ablandiger Wind ist für sie tabu. Das wunderschöne Wetter treibt die Temperaturen heute bis auf komfortable 25 Grad hoch. Das Kontrastprogramm: Bei uns zuhause liegen die Temperaturen momentan um den Nullpunkt und es schneit ;-)

Statt zu Surfen entschliessen wir uns einen Strandspaziergang zur Molinella-Bucht zu unternehmen. Kurz vor Mittag machen wir uns zusammen mit Lothar auf den Weg. Die sechs Kilometer schaffen wir locker in einer Stunde inklusive Fotostops. Die kleine Bucht von “Molinella” liegt heute zum Surfen noch ungünstiger, als unser Küstenabschnitt. Trotzdem versucht ein einzelner Surfer sein Glück und gerät prompt in Seenot. Mit jedem Schlag wird er weiter vom Strand weggetragen und auf dem offenen Meer weht der Wind noch weitaus stärker. Wir warten das Ende des Trauerspiels nicht ab, sondern machen uns nach einem Cappuccino auf den Rückweg. Die folgende Fotogalerie gibt einen kleinen Eindruck unserer bereits vertrauten Wanderung (24 Fotos).

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In unserer Bucht herrscht inzwischen am Strand und auch auf dem Wasser Hochbetrieb. Ob Windsurfen bei solch böigen Bedingungen Spass, bleibt zu bezweifeln ;-)
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Gegen Abend legt der ablandige Wind nochmals zu und erreicht 6 bis 7 Beauforts, in Böen 8. Nun wird’s allmählich gefährlich, denn bei diesen Windstärken hätte ein Materialbruch verheerende Konsequenzen. Auf unserem Abendspaziergang erfahren wir, dass tatsächlich ein Windsurfer immer noch vermisst wird und die Seerettung nach ihm sucht. Derjenige war durchaus nicht der Einzige Surfer, der heute in Seenot geraten ist. Wie wir erst später erfahren, wurden Dutzende Surfer von Motorbooten reingezogen. Sie haben die schwierigen Verhältnisse offenbar unterschätzt oder waren schlichtweg leichtsinnig. Bei einer Windsurf- und Kite-Schulung lernt man ausdrücklich, dass ablandige Winde, vor allem am offenen Meer lebensgefährlich sein können. Warum dennoch so viele unterwegs gewesen sind, ist uns ein Rätsel. Womöglich hat der uns Menschen immer noch innewohnende Herdentrieb dazu beigetragen.

Verfasst von: A&H | 11.05.2013

Aufenthalt im Gargano V (mit Elchi)

Camping im Gargano (I) (Samstag, 11.5.2013)
Wetter: sehr schön, Gewitter / Temp.: 18 – 25 Grad / Wind: 1 – 2 Bf. (W, N, O, S)

Mit satten 18 Grad starten wir in den neuen Tag. Mit den prognostizierten 25 Grad Tageshöchsttemperatur können wir ganz gut leben ;-) Der Wind weht heute aus allen vier Himmelsrichtungen, woraus erfahrungsgemäss nur selten einen surfbarer Wind entsteht. Zudem ist Samstag für viele der typische Einkaufstag, und so fahren auch wir mit dem Roller nach Vieste rein, um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Unterwegs testen wir die Cafeteria-Pasticceria “La Dolce Vita”, welche von vielen auf dem Campingplatz gerühmt wird. Beim Feingebäck (Patisserie) und auch beim Café können sie weder bei der Qualität, noch von der Vielfalt her mit der Cafeteria-Pasticceria “Pizzicato” in “Vico del Gargano” konkurrieren. Dieses weit herum bekannte Lokal ist nur schwer zu überbieten.
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Am Nachmittag erreicht uns das Frontengewitter einer Kaltluftfront, die uns in der Nacht überqueren wird. In der Folge sagen die Meteorologen mehrere Tage tollen Surfwind voraus. Mal sehen…

Windsurfen im Gargano (I) (Sonntag, 12.5.2013)
Wetter: Gewitter, bedeckt, schön / Temp.: 16 – 22 Grad / Wind: 3 – 5 Bf. (NW)

Unser morgendliches Fitnessprogramm wird heute empfindlich gestört. Schon gestern Abend und während der Nacht hat es immer wieder gewittert. Als wir uns um sieben Uhr zum Joggen bereit machen, braut sich über dem Meer ein weiteres Gewitter zusammen, so dass wir unser Vorhaben vertagen müssen und stattdessen etwas Tai-Qi trainieren. Bis die ersten Regentropfen fallen, kriegen wir gerade noch die 24-iger Form (Pekingform) durch. Die Übungen der “5 Tibeter” müssen wir im Wageninnern verrichten.

Tai-Chi-Chuan, mehr als nur eine Leibesübung

Das chinesische “Tai-Chi-Chuan” (Taijiquan oder auch oder chinesisches Schattenboxen genannt) praktizieren wir mittlerweile seit 12 Jahren. Entwickelt wurde Tai-Chi ursprünglich als Kampfkunst. Die meisten betreiben es jedoch überwiegend aus gesundheitlichen Gründen, zur Entspannung oder zur Meditation. Wir sind überaus froh, dass wir diesen chinesischen Weg zur Harmonie von Körper, Geist und Seele eingeschlagen haben, denn diese Übungen können wir bis ins hohe Alter ausüben, was bei vielen anderen Leibesübungen und Sportarten irgendwann nicht mehr möglich ist.

Klinische Untersuchungen der westlichen Medizin haben gezeigt, dass regelmässiges Praktizieren von Tai-Chi-Chuan diverse positive Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der physischen und psychischen Gesundheit hat, wie beispielsweise auf das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem, das Schmerzempfinden, das Gleichgewicht, und allgemein auf die Körperkontrolle, Beweglichkeit und Kraft.

Foto: Tai-Chi Camp im Tessin (Okt. 2002)

Es war vor 34 Jahren, als ich (Heinz) mit dieser Sportart zum ersten Mal in Berührung kam. Als aktiver Ju-Jutsu-Sportler war ich damals mit einer kleinen Gruppe in den fernen Osten gereist, um auch ein wenig den “Kung-Fu” Kampfsport kennen zu lernen. Im Victoria-Park in Hongkong verrichteten jeden Tag in früher Morgenstunde Hunderte von Chinesen diese Tai-Chi Übungen. Darunter befanden sich auch sehr alte Menschen (geschätzte 90 Jahre alt), die sich aussergewöhnlich guter körperlicher Verfassung erfreuten. Was mich damals vor allem in Erstaunen versetzte, war die ungeheure Beweglichkeit und Körperbeherrschung in diesem hohen Alter, wenn ältere Menschen bei uns in Europa bereits an Stöcken gehen oder gar nicht mehr mobil sind. Die Wirksamkeit dieser im kaiserlichen China entwickelte Kunst war/ist offensichtlich.

Foto: Tai-Chi Camp im Tessin (Okt. 2002)

Heute praktizieren mehrere Millionen Menschen auf der ganzen Welt Tai-Chi. In China gehört es zur staatlich verordneten Gesundheitsprävention. Wir können Tai-Chi aus eigener Erfahrung wärmstens empfehlen. Voraussetzungen sind allerdings Geduld und Durchhaltevermögen, denn aller Anfang ist schwer, und die Übungsformen sind nicht leicht zu erlernen. Tai-Chi kann man sich keinesfalls aus einem Buch oder von einem Video aneignen. Die Formen sind zu komplex und erfordern zudem vollste Konzentration. Wichtige Aspekte beim Ausüben von Tai-Chi sind Körper-Spannung, -Entspannung, -Koordination, Atmung und Aufmerksamkeit. Dabei kommt es auf die Details an, die nur ein gut ausgebildeter Lehrer weitergeben kann. Stetige Kontrolle und Korrektur der Bewegungen und Abläufe sind unabdingbar. Am besten wählt man einen chinesischen Meister, wie wir das getan haben.

Ein Klick auf das nachfolgende Logo führt Dich zur Homepage des “China Wushu Institutes St. Gallen”.

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“Sifu Shaofan Zhu” ist ist Gründer und Leiter des “China Wushu Institutes St. Gallen” und hat uns während sieben Jahren kompetent und geduldig in die verschiedensten Tai-Chi-Formen eingeführt. Er stammt aus Südchina, lebt seit Mitte der 80er Jahre in der Schweiz und beherrscht eine grosse Zahl von nördlichen und südlichen Faust- und Waffen-Formen des Wushu. Darüber hinaus ist er Experte für traditionelle Wushu-Tierformen, für traditionelles wie modernes Taijiquan, Xinyiquan und Baguazhang und praktiziert die traditionelle chinesischen Medizin (TCM).

Foto: Wushu Meister “Sifu Shaofan Zhu” anlässlich Wushu-Show (Dezember 2002)

Zum “China Wushu Institut” in St. Gallen gehören übrigens noch zwei weitere Schulen in Buchs (SG) und Herisau (AR), wo ebenfalls die originale Kunst an die Lernenden im Sinne der alten chinesischen Tradition vermittelt wird.

Foto: Wushu Drachentaufe unserer Schule am St. Galler-Fest 10.8.2002
(24-er Tai Chi Peking-Form)

Gegen Mittag hört der Regen auf und macht wieder schönstem Wetter Platz. Auch der prognostizierte Wind entwickelt sich allmählich und erreicht um zwei Uhr 3 bis 4 Beauforts, um drei Uhr sogar 4 bis 5 Beauforts. Allerdings weht dieser aus nordwestlicher Richtung, so dass man die ersten zwei Hundert Meter mit relativ böigem Wind erst einmal durchstehen muss, bevor man die konstanten Windverhältnisse und eine etwa ein Meter hohe, gleichmässige Welle in vollen Zügen geniessen kann. Das gilt in abgeschwächter Form auch für Kiter.
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Nebenbei bemerkt: Immer wieder trifft man auf rumdümpelnde Surfer, die bei ihrer Körperfülle schlichtweg das falsche Material gewählt haben. Bei 90 kg Eigengewicht, einem 100 Liter Brett und 6.0 m2 Segel kommt bei solchen Windverhältnissen einfach kein Spass auf. Das mag auch der Grund sein, warum solche Surfer am Ufer sodann von böigem, dürftigem Surfwind sprechen. Ich hatte mit meinem 123 Liter Brett und dem 7.2 m2 Segel währenddessen drei Stunden lang jede Menge Surfspass.

Angehende Kiter können die Beherrschung des Kites mit Minimatratzen auf einfache Art und Weise quasi im Trockenen üben.
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Fotos des Tages: Der Strand auf der Höhe des Campingplatzes “Umbramare” wird immer knapper. Beim nächsten starken Nordwind wird nichts mehr davon übrig bleiben.
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Windsurfen im Gargano (I) (Montag, 13.5.2013)
Wetter: Gewitter, Regen, sehr schön / Temp.: 15 – 21 Grad / Wind: 4 – 7 Bf. (NW)

Mit den Meteorologen stehen wir nach wie vor auf Kriegsfuss. Von den sechs verschiedenen Wind- und Wetterseiten, die wir im Internet konsultieren sagt sozusagen jeder ein anderes Wetter und anderen Wind voraus. Möglicherweise gibt es sechs verschiedene Computermodelle und jeder der Meteorologen hat zufälligerweise ein anderes gewählt ;-) Fakt ist, dass wir heute um halb zehn Uhr mit einem Regenschauer beglückt werden, der Wind mit zirka 4 Beauforts aus Nordwesten weht und die Lufttemperatur 16 Grad beträgt.

Nachfolgend eine kleine Analyse der Wind- und Wetterprognosen vom 13.5.2013 / 09:30 Uhr. Die Temperaturen lassen wir weg, weil diese natürlich mit der vorhergesagten Wolkenlage eng zusammenhängen.

Windguru” liegt mit seinen Vorhersagen ziemlich richtig. Er sagt für den Vormittag Regen vorher und Nordwestwind mit 4 Beauforts.

Windfinder” sagt bis neun Uhr noch Regen voraus. Mit den prognostizierten 5 Beauforts Südostwind liegt er dagegen völlig daneben.

Wetter24.de” sagt bereits ab sechs Uhr schönes Wetter voraus. Beim Nordwestwind von 4 Beauforts liegt dieser hingegen wieder richtig.

Meteoam.it” liegt mit dem Nordwestwind von 4 Beauforts zwar richtig, hat dafür mit seinem schönen Wetter voll daneben getippt.

Ilmeteo.it” liegt mit seinen Gewitter- und Regen-Vorhersagen genau richtig, und auch der vorhergesagte Nordwestwind trifft einigermassen zu.

Tempoitalia.it” sagt mit Regen und Bewölkung für den Vormittag ebenfalls das richtige Wetter voraus. Beim Nordostwind liegt dieser hingegen völlig daneben.

Man sieht aus den unterschiedlichen Vorhersagen, dass es offensichtlich nicht einfach ist, für den Gargano die richtigen Wind- und Wetterprognosen zu erstellen. Der heutige Tag ist durchaus kein Ausrutscher bzw. Einzelfall. Seit wir hier sind passieren solche Fehlprognosen andauernd.

Gegen Mittag setzt sich endlich die Sonne durch, vom prognostizierten Wind jedoch noch keine Spur. Immerhin können die schönen Wellen für alternative Sportarten, wie Boogie-Boarden, Stand-Up-Paddling oder Wellenreiten genutzt werden.
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Einige versuchen es mit dem Segelaufziehen beim “Ohnewindsurfen” ;-)
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Ein Strandspaziergang wäre eine andere gangbare Alternative.
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Am mittleren Nachmittag trifft endlich der vorhergesagte Wind ein, leider wieder mal aus zu westlicher Richtung, so dass gerade in der Brandungszone nur böiger Wind übrig bleibt. “Soll ich oder soll ich nicht?” scheint sich Markus zu überlegen.
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Draussen weht ein kräftiger Wind mit 5 bis 6 Beauforts. Ein 5.5 m2 Segel und ein kleines Brett wären von Nöten, denn die Dünungswellen sind zirka 1,5 m hoch.
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Manch einer bleibt schon in den Brandungswellen stecken.
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Wir und viele andere schauen der Surfszene derweil interessiert zu.
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Nachfolgend ein paar Impressionen in einer Fotogalerie festgehalten (14 Fotos):
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Der ganze Spass dauert nur etwa eine Stunde. Um drei Uhr steuert eine weitere Regenfront auf uns zu, so dass wir zunächst aufs Surfen verzichten. Aber erst nach vier Uhr, als die Regenfront vorüber gezogen ist, geht richtiggehend die Post ab.
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Der Wind dreht auf Nord bis Nordwest und frischt auf 5 bis 6 Beauforts auf, in Böen sind es sogar über 7 Beauforts. Die Wellenhöhe dürfte inzwischen zwei Meter überschreiten, so dass manch einer dahinter verschwindet. Auch die Strömung ist bei solch extremen Wind- und Wellenverhältnissen nicht zu unterschätzen. Ein Surfer und ein Kiter wurden heute Nachmittag bis in die Buchten von “Punta Lunga” bzw. “Molinella” abgetrieben. Der Surfer wurde, wie wir erst später erfahren, sogar von der Seerettung aufgefischt.
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Auch von diesem anspruchsvolleren Teil des Windsurf- und Kite-Nachmittags ein paar Eindrücke in einer Galerie zusammengestellt (19 Fotos).
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Heute ist es uns doch zu windig zum Selbstkochen. Unter dem Motto, “man gönnt sich ja sonst nichts”, fahren wir zur “Pizzeria Mezza Luna” und geniessen die köstliche Pizza ;-)

Windsurfen im Gargano (I) (Dienstag, 14.5.2013)
Wetter: sehr schön / Temp.: 18 – 22 Grad / Wind: 3 – 4 Bf. (NW, N)

Die Temperatur ist während der Nacht nicht unter 18 Grad abgesunken. Am Morgen empfängt uns ein wolkenloser dunkelblauer Himmel. Vom gestrigen Superwind sind leider nur noch 3 bis 4 Beauforts übrig geblieben und die Wellenhöhe hat sich auf etwa einen Meter reduziert. Wir müssen uns wohl damit zufrieden geben und wassern unsere grössten Bretter und Segel.
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Wegen des vielen Abfalls (Plastik, Netze, Schnüre, etc.) und des natürlichen Mülls (Zweige, Äste und anderes Grünzeugs), welches heute in der Bucht schwimmt, montiere ich die Grasfinne von “Lessacher”. Andernfalls würde ich kaum zum Surfen kommen, weil sich sonst immer wieder irgendwas in der Finne verhakt und die Fahrt abrupt abbremst. Die neue Finne bewährt sich hervorragend. Ich merke kaum einen Unterschied zur normalen Racefinne von Lorch. Lediglich das An- und Durchgleiten leidet ein wenig. Nach drei Stunden Wellensurfen lässt der Wind nach und sinkt weit unter die 3-Beauforts-Grenze ab. Die Zeit für “Stand-Up-Paddler” ist gekommen.
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Wir schauen derweil, wie Doris und Hans, dem Treiben von der Terrasse der “Cafeteria Touring Bar” aus zu.
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Windsurfen im Gargano (I) (Mittwoch, 15.5.2013)
Wetter: sehr schön, bewölkt / Temp.: 13 – 25 Grad / Wind: 3 – 4 Bf. (SO)

Die Eckdaten des heutigen Surftages sind:
- Schönes Wetter bei 25 Grad Lufthöchsttemperatur,
- konstanter Südostwind mit 3 bis 4 Beauforts,
- leichte Dünungswelle von 30 cm Höhe,
- 3 Stunden Windsurfen mit 123/115 Liter Brett und 7.2/6.0 m2 Segel,
- immer noch mit Seegrasfinne wegen des vielen Unrats in der Bucht.

Foto des Tages: Fischer legen am Morgen ihre Netze aus.
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Windsurfen im Gargano (I) (Donnerstag, 16.5.2013)
Wetter: bedeckt, bewölkt, schön / Temp.: 19 – 21 Grad / Wind: 4 – 7 (8) Bf. (SO)

Obwohl der Tag mit milden 19 Grad beginnt, wird es wegen fehlender Sonne nicht wirklich warm. Erst am Nachmittag soll es gemäss den Meteorologen ein wenig sonniger werden; das Thermometer verharrt dennoch bei 21 Grad Celsius. Dafür erhalten wir heute Starkwind satt.

Am Vormittag brechen sich bereits beachtliche Wellen am Strand. Vom prognostizierten Wind ist in unserer Bucht noch nicht viel zu spüren. Bei lediglich 2 bis 3 Beauforts kämpfen sich die ersten Surfer durch die Brandung. Doch auch draussen bleibt der Wind vorerst grenzwertig.
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Erst am Nachmittag nimmt der Wind allmählich zu. Yogi und einige weitere Surfer versuchen sich mit 5.5 m2 Segeln, denn draussen erreicht der Wind nun 5 bis 6 Beauforts.
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Um halb drei Uhr mache ich mich ebenfalls bereit und lege mit dem 105 Liter Brett und 5.5 m2 Segel los.
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Die ausserordentlich langen und gleichmässigen Wellen sind inzwischen zwei Meter hoch. Es macht ungeheuren Spass diese abzusurfen und an den Wellenhängen zu halsen. Anita sind die Wellen heute zu hoch zum Windsurfen. Sie bleibt am Ufer und schiesst dafür wieder mal Fotos von mir. Alles hat eben seine Vor- und Nachtteile ;-) Nachfolgend ein paar Eindrücke des heutigen Tages (18 Fotos).
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Noch immer schwimmen in der Bucht Zweige, Kunststoffnetze und Ranken herum, die sich in der Finne verfangen und ohne Absteigen kaum zu entfernen sind.
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Um vier Uhr legt der Wind sodann noch um ein bis zwei Beauforts zu und erreicht 6 bis 7 Beauforts, in Böen sogar 8. Umriggen auf 4.0 bis 4.5 m2 Segel wäre angesagt. Indessen streichen die Meisten ihre Segel, denn der Wind ist mittlerweile nicht nur stärker, sondern auch böiger geworden.
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Nicht bloss am Strand stellen die vielen Kiter eine potentielle Gefahr dar. Auch in der Welle verhalten sich leider allzu viele rücksichtslos und beachten schlichtweg die Vortrittsregeln nicht, die eigentlich für alle Segelfahrzeuge gelten. Zudem passiert es immer wieder, dass unkontrollierte Kites auf den Strand oder aufs Wasser knallen, von der immensen Gefahr der messerscharfen Leinen nicht zu sprechen.
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Nur durch viel Glück ist an diesem Strand in den letzten vier Wochen noch niemand zu Schaden gekommen. Wir sehen mit gemischten Gefühlen auf die am Wochenende in Massen eintreffenden Pfingsturlauber, wo bestimmt auch etliche Kiter darunter sein werden.

Mit einem gemütlichen Pizzaessen im Restaurant “Umbramare” runden wir den tollen Surftag ab. Lothar und Rolf, der eben heute Nachmittag angekommen ist, begleiten uns. Auf dem Rückweg zum Campingplatz müssen wir den Umweg über die Küstenstrasse nehmen, weil die Flut auf der Höhe des Campingplatzes “Umbramare” inzwischen den ganzen Strand bis zum Zaun abgetragen hat. So wenig Strand hatten wir schon lange nicht mehr. Möglicherweise kommen sie auch in diesem Strandabschnitt um Ufer schützende Molen nicht herum. Dies wäre dann sozusagen das Ende des sicheren Surfens und Kitens, wie wir es vor Jahren schon beim Campingplatz “Baia dei Lombardi” erlebt haben.

Camping im Gargano (I) (Freitag, 17.5.2013)
Wetter: bewölkt, bedeckt, schön / Temp.: 17 – 27 Grad / Wind: 4 – 6 Bf. (S)

Während der Nacht hat es kurz geregnet. Dabei wurde wieder mal Sand aus der Sahara ausgewaschen, der seit gestern durch die kräftigen Südwinde in Richtung Norden verfrachtet wurde. Heute Morgen sind alle Fahrzeuge mit einer gelbrötlichen Sandschicht überzogen. Mangels Wasser lassen wir diese vorerst liegen und hoffen auf einen kräftigen Regenschauer. Die Wetterprognosen schauen zwar alles andere als schlecht aus. Für die nächsten sieben Tage sagen die Meteorologen nur schönes, warmes Sommerwetter voraus. Wind gibt es nur noch heute, morgen und übermorgen, wobei nur der Ostwind von morgen Freitag zum Surfen noch geeignet ist. Der Südwind weht hier nämlich total ablandig. Die Tageshöchsttemperatur beträgt heute stolze 27 Grad.

Wir legen heute wieder mal einen “recovery and recreation day” ein. Bei dem heissen Südwind und der glühenden Sonne (in einem Monat ist bereits wieder Sonnenhöchststand) trocknet die Wäsche im Nu. Um zehn Uhr messen wir immerhin schon 24 Grad am Schatten.
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Zusammen mit Lothar spazieren wir am Nachmittag dem Strand entlang bis ans nördliche Ende der Bucht “Santa Maria di Merino”. Vom gestrigen Wind sind nur noch die langgezogenen Wellen übrig.
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Entlang des Kanals blüht der Ginster. In den nächsten Tagen werden wir mit unseren Rollern wohl eine Ginsterfahrt nach “Vico del Gargano” unternehmen.
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Der “Ortofrutta” hat seit ein paar Tagen geöffnet. Das Pfingstgeschäft will auch er keinesfalls verpassen.
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Internet mit WiFi auf dem Campingplatz “Centro Vacanze Oriente”
Seit heute ist das seit vier Wochen angekündigte WiFi auf dem Campingplatz “Oriente” in Betrieb. Mit gemessenem Download von bis zu 3,4 Mbit/s ist es im Moment noch ausreichend schnell. Das wird sich erfahrungsgemäss ändern, sobald sich allzu viele Benutzer die hier angewendete SAT-Verbindung teilen.
Gegenwärtig sind vermutlich nur wenige Benutzer auf dem WLAN-Netzwerk.
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Weil das WiFi zurzeit noch gratis angeboten wird, werden wir wohl bald mit Engpässen konfrontiert werden, umsomehr, als dass die Bayern und Baden Württemberger im Anrollen sind ;-) Zudem sind die neu installierten WLAN-Antennen eigentlich für die Bungalows-Siedlung vorgesehen und auch entsprechend ausgerichtet (gemäss Info Rezeption), so dass der Empfang in unserem Bereich eingeschränkt ist. Zum Glück besitzen wir immer noch unseren USB-Stick von “Vodafone” mit einem Download-Durchsatz von bis zu 7,2 Mbit/s. Dort gibt’s kaum Engpässe und “Skype-Phone” funktioniert dieses Jahr einwandfrei.

Für Interessierte aktualisieren wir wöchentlich unsere “Wind- und Wetterstatistik am Gargano“.

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